Willkommen im Digital Signage Blog

Digital Signage kann vieles. Aber wer kann Digital Signage?


Ein Vorschlag: Veranstalten Sie doch mal in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis eine Meinungsumfrage und fragen die Leute was sie über Digital Signage oder gar Instore-TV, Bewegtbild-Displays, Infoscreens etc. wissen. Ob sie überhaupt etwas darüber wissen, ob sie wissen, was Digital Signage eigentlich ist.
Ich prognostiziere mal, dass Sie neben höchst merkwürdigen Antworten (digitale Unterschrift ist sehr beliebt) größtenteils auf Kopfschütteln stoßen werden.


Ähnlich ist es jüngst dieser Fachzeitschrift, auf deren Namen ich gerade nicht komme, ergangen. Die befrage schon zum zweiten Mal Verantwortliche in Werbeagenturen, die es ja eigentlich genau wissen sollten, nach Digital Signage:
Können Sie das Wort nach "Digital" wiederholen?

Wenn Sie mit Ihrer Befragung durch sind, dann bitten Sie die gleichen Leute Ihnen Telesales, Mobile Marketing oder Social Media (alles Marketingkanäle, die nicht viel älter oder gar jünger sind) zu erklären. Sie werden sehen, dass da meist was geht, dass die Leute zumindest eine Vorstellung haben.

Woran liegt das? Warum wird ein so innovatives und aufmerksamkeitsstarkes Werbemittel wie Digital Signage so wenig Interesse entgegengebracht? Warum wird Digital Signage in der Werbebranche und auch in der Öffentlichkeit nicht stärker wahrgenommen?

"Der Begriff Digital Signage beschreibt den Einsatz digitaler Medieninhalte mittels Werbe- und Informationssystemen..."
bla bla bla

Diese Definition finden Sie so oder ähnlich formuliert auf fast jeder Internetseite zum Thema.
Natürlich ist das richtig. Es ist aber auch - mit Verlaub - stinklangweilig.

Man könnte meinen: Digital Signage dümpelt in der Technikecke, hat keine kreative Farbe und eine miserable Lobbyarbeit.

Egal. Das muss Sie nicht kümmern. Dafür haben Sie ja jetzt dieses Blog...
am Hals.

Geschrieben von Frank Herold um 15:31 | Kommentare (2) | Trackback (1) read on

Werbung. Aber bitte informativ!

Noch bevor Digital Signage sich als passiv zu konsumierendes Medium auch in Deutschland etabliert hat, gibt es verschiedene Ansätze, Digital Signage-Inhalte interaktiv nutzbar zu machen. Was es nicht einfacher macht, Nicht-Spezialisten kurz und bündig zu erklären, was Digital Signage eigentlich kann und bedeutet.

Jeder sieht es, aber oft wird es als einfache Werbung oder Berieselungsprogramm wahrgenommen. Der Übergang zur Interaktivität und Infotainment erhöht zumindest die Chancen, dass Digital Signage-Programme als mehr als pure Werbetrailer angesehen werden.

Es gibt bereits erfolgreich eingesetzte und preisgekrönte Beispiele, in denen Digital Signage als Kommunikator und Spielzeug genutzt wird: So wird Digital Signage zum Beispiel im neu erbauten Audi-Forum Ingolstadt seit der Eröffnung im Frühjahr 2008 als Infotainment-Medium eingesetzt.

Auf jeden Besucherbereich abgestimmte Programme gekoppelt mit Real-Time Informationen via Crawl-Ticker sorgen dafür, dass die Besucher an jeder Stelle im Forum informiert sind. Sie werden persönlich angesprochen und geleitet.
Sie erfahren, wann sie wo ihren neuen Wagen abholen können, oder was es für Sonderveranstaltungen zum Beispiel im forumseigenen Kino geben wird – die entsprechenden Informationen erreichen sie über die verschiedenen Kanäle an den Stellen im Gebäude, an denen die Informationen auch sinnvoll sind. Diese Inhalte wechseln sich ab mit Corporate-Informationen, die auf diesem Wege wie selbstverständlich von Besuchern und Kunden 'mitgenommen' werden.

An speziell angefertigten Terminals, deren Bedienung und Anzeige den MMI-Konsolen nachempfunden ist, wird Digital Signage zusätzlich direkt erleb- und steuerbar. Das MMI ist originär in den Wagen der neueren Generation eingebaut als Anzeige- und Steuerelement für alles im Wagen, was mit Infotainment zu tun hat. Das geschieht mittels Drehknopf, der auch als Joystick fungiert, und seitlich angeordneten Menutasten.
Dies wurde 1:1 übernommen, so dass über die Digital Signage Applikation die direkte Verbindung zum beworbenen Objekt hergestellt wird. Der Besucher kann in den DSInhalten navigieren und die verschiedenen Beiträge unabhängig von den auf den anderen Bildschirm laufenden Programmen ansehen. Die Marke wird also im wahrsten Sinne des Wortes anfassbar.

Realisiert wird das Infotainment durch das Zusammenspiel der Dutzenden Kanäle, die jeweils auf 'ihre' Einsatzorte abgestimmt sind, und die jeweils passenden Einstellungen und Displays.
So wird beispielsweise im Restaurantbereich lediglich mit Bild-, und in Verkaufsräumen mit Bild-Ton-Beiträgen gearbeitet.

Advertising, Information und Unterhaltung verpackt in einen Mix aus Präsentation und Interaktion machen die Marke für den Zuschauer interessanter, weil erlebbarer und persönlicher.

Digital Signage hat viel Potential als Kommunikations-Medium. Es muss nur genutzt werden, und der Mut, neue Wege, auch wenn sie als Umwege erscheinen, zu beschreiten, sollte vorhanden sein.
Schwierig wird es nur, wenn die Ideen schneller als die Technik sind.


Bildquelle: Audi AG

Geschrieben von Sarah George um 16:15 | Kommentare (0) | Trackback (1) read on

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Digital Signage? Braucht man das überhaupt? Wie setzt man ein solches Projekt um und wie macht man Digital Signage zum Erfolg?
Sie haben sich dafür entschieden, ein Digital Signage System einzuführen. Nun geht es darum, das Ganze zu einem Erfolg zu machen. Hier die 10 wichtigsten Fragen dazu samt Antworten.


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Digital Signage am POS »
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